Hinweise zur Werbung

Vielleicht haben Sie bereits festgestellt, dass Sie auf dieser Webseite so gut wie keine Werbung im klassischen Sinne finden, weder für meine eigenen Dienstleistungen, die ich als Freiberufler selbstverständlich auch anbiete, noch für die Produkte oder Angebote anderer Firmen.

Da das Pendant dieser Seite bei Facebook inzwischen über 11.000 Follower hat, könnte man mich zu recht fragen, warum ich nicht gewillt bin, diesen „Erfolg“ auch kommerziell zu nutzen? Das hat zwei Gründe:

  1. Als ich die Seite im Jahr 2013 eingerichtet habe, hatte ich eine stabile Auftragslage. Damals wurde ich von einem ehemaligen Klienten gefragt, ob er mir nicht eine Webseite erstellen solle, damit ich eine Visitenkarte im Netz habe? Dieses Angebot habe ich natürlich angenommen. Meine Überlegung dabei war es, endlich einen Ort zu haben, wo ich meine Fachbuchrezensionen, die ich im Rahmen meiner Co-Moderation eines Fachforums für Psychologen bei XING geschrieben habe, platzieren konnte. Im Zuge dieser Möglichkeit habe ich daraufhin dann ebenfalls damit begonnen, eigene Artikel zu schreiben. Ein konkretes Ziel habe ich damit nicht verfolgt. Allerdings habe ich mich schon gefreut, wenn meine Beiträge gelesen wurden und ich die ein oder andere positive Rückmeldung erhielt.
  1. Jetzt bin ich aber kein Wissenschaftler, sondern durch meine Seminar- und Beratungstätigkeiten beruflich recht stark eingebunden. Dadurch habe ich auch nur im begrenzten Umfang Zeit dafür, eigene Artikel zu schreiben. Deshalb habe ich Kollegen und Kolleginnen gefragt, ob sie Leseproben aus Büchern, die sie veröffentlicht haben, auf meiner Webseite vorstellen möchten? In diesem Zusammenhang weise ich immer auch auf das entsprechende Werk hin. Streng genommen ist das natürlich Werbung. Das Gleiche gilt für die Rezensionen. Geld bekomme ich dafür allerdings nicht. Inzwischen melden sich nun auch vermehrt Gastautoren/-innen auf „Psyche und Arbeit“ zu Wort, wobei ich gelegentlich – sozusagen als Gegenleistung – auf deren Angebote bzw. Webseiten hinweise. Dabei geht es mir persönlich ebenfalls lediglich darum, fachliche Diskussionen anzuregen und Inhalte, die es m. E. wert sind, ein wenig bekannter zu machen. Eine Provision oder Ähnliches erhalte ich auch von ihnen nicht.

Dass die Seite bei Facebook, die ich Anfang 2014 erstellte, so gut angenommen werden würde, damit habe ich nicht gerechnet. Das ändert aber an meiner Haltung nichts. Inzwischen werde ich regelmäßig von Firmen angeschrieben, die mir zum Teil recht dubiose Angebote machen. Darauf werde ich mich aber auch künftig nicht einlassen, selbst wenn diese vielleicht lukrativ sein könnten.

Kurzum: Ich betrachte die Arbeit, der ich im Zusammenhang mit dieser Webseite nachgehe, als eine Art „Ehrenamt“. Das wiederum macht es mir möglich, auch in jenen Seminaren, die ich für meine Auftraggeber durchführe, auf das Projekt aufmerksam zu machen, ohne ihnen das Gefühl zu geben, ich würde versuchen, ihre Kunden abzuwerben. So etwas habe ich nie getan und das werde ich selbstverständlich auch nicht tun.

Womit verdiene ich meinen Lebensunterhalt?

Anfang 2017 wurde mir von einem befreundeten Bestattungsunternehmer angeboten, seine Räumlichkeiten für meine Beratungen zu nutzen. Geld möchte er bis heute nicht dafür haben. Obwohl ich von diesem Angebot bislang nur selten Gebrach gemacht habe, freue ich mich natürlich sehr darüber. Allerdings habe ich so gut wie keine Zeit mehr dafür, etwaige Gespräche zu führen. Inzwischen bin ich für verschiedene Seminaranbieter als Trainer sowie für zwei große Hamburger Unternehmen als Ansprechpartner für deren Mitarbeiter/-innen tätig. Damit bin ich gut ausgelastet.

Die Webseite www.psyche-und-arbeit.de wird also auch künftig weitgehend werbefrei bleiben.

Freundliche Grüße, Rainer Müller