Das verlorene Selbst – Lösungsansätze

Im ersten Teil dieses Artikels Das verlorene Selbst wurde ein Problem beschrieben, das aus einem verminderten Selbstwertgefühl resultieren kann, und unter Zuhilfenahme der PSI-Theorie nach einer Idee gesucht, wie es sich lösen lassen könnte. Zentral erscheint mir hierbei der Begriff des „freien Selbstseins“. Doch wie kann es (kurz gesagt) gelingen, sich die Freiheit zu gestatten, die eigenen Motive anzunehmen, wenn sich das Selbst beharrlich verweigert, sich bzw. die eigenen Bedürfnisse ernst- bzw. überhaupt nur wahrzunehmen?

Sicher ist es hilfreich, sich jener Introjekte, die einem schaden bzw. die dysfunktional sind, bewusst zu werden. Dafür gibt es zahlreiche Methoden, wie bspw. die Selbstverbalisierung, das „Tagebuch negativer Gedanken“ etc. Dennoch erreicht man mit derlei (kognitiv ausgerichteten) Methoden wohl vor allem das explizite Selbstwertgefühl, während sich das implizite davon in vielen Fällen recht wenig beeindrucken lässt. Auch mit Interventionen, die Emotionen fokussieren und einen Dialog zwischen verschiedenen inneren Anteilen initiieren (wie z. B. die Stuhltechnik), kommt man m. E. nicht immer weiter.

Entscheidend für das Selbst scheint es zu sein, in zwischenmenschlichen Beziehungen gespiegelt zu bekommen, dass es liebenswert ist und es deshalb wunderbar ist, gut zu sich zu sein. Das geht prinzipiell auch außerhalb einer Therapie oder eines Coachings, wenn man das Glück hat, einem Menschen zu begegnen, der oder die einem eine positive Beziehungserfahrung ermöglicht. So wird das Selbst gestärkt und es kann sich allmählich von seinen dysfunktionalen Selbstbe- oder -abwertungen lösen. Kurzum: „Love is the key,“ Aber auch die Liebe müsste man zunächst zulassen können, ohne sich vor ihr „wegzuducken“…

Manfred Evertz

Prof. Dr. Julius Kuhl stellte zum Schluss des Artikels Folgendes fest: „Der Vergleich zwischen explizitem und implizitem Freiheitsmotiv ermöglicht Diskrepanzen zu beurteilen zwischen dem Ausmaß an persönlicher Freiheit, das jemand bewusst anstrebt und zulässt, und dem Ausmaß, in dem er „freies Selbstsein“ unbewusst ersehnt. So gibt es z. B. Menschen, die ihr Bedürfnis nach freiem Selbtsein auf bewusster Ebene als niedrig beurteilen, obwohl sie in ihrer spontanen (gar nicht immer bewusst erfahrbaren) Fantasie […] ein starkes Bedürfnis nach freiem Selbstsein haben. Eine solche Diskrepanz kann die Selbstabwertung und den inneren Stress enorm erhöhen und chronifizieren, ohne dass die eigentliche Quelle dieses inneren Stressors bewusst werden muss.“

Da mir klar ist, dass es wahrscheinlich keine „Patentlösung“ geben wird, habe ich die Frage, wie diese Diskrepanz verringert oder sogar aufgelöst werden kann, mit Dr. Bernd Schmid, Günter G. Bamberger und Cornelia Klioba diskutiert.

Lösungsansätze im Coaching

Coaching ist keine Psychotherapie. Obwohl es auch der Selbstreflexion und -findung dient, hat es nicht zum Ziel, psychische Erkrankungen zu heilen. Der Schweregrad bzw. die Ausprägung einer Problematik und ihre Auswirkungen auf das gegenwärtige Geschehen (z. B. in Form von Konflikten) sowie auf das Erleben (bspw. ob es einen „Leidensdruck“ gibt) sind Indikatoren dafür, welche Form der Unterstützung in einem speziellen Einzelfall angeraten ist.

An der Herangehensweise von Dr. Bernd Schmid gefällt mir die Konzentration auf die gegenwärtigen (bspw. für ein Arbeitsteam relevanten) Prozesse und Beziehungsmuster. Mit dieser Strategie habe ich bislang gute Erfahrungen gemacht, wenn man ggf. etwas in die Tiefe geht. Da bei einem entsprechenden Problem zu erwarten ist, dass eine Entwicklungsaufgabe irgendwie nicht glücklich oder eine Ergänzungsaufgabe noch nicht gelöst wurde, müsste man hier wohl etwas genauer hinschauen. Ob dies ggf. im Rahmen eines Coachings oder eher in einer Psychotherapie geschehen sollte, lässt sich nur im Einzelfall beurteilen. Den Schlussbemerkungen entnehme ich aber die Sorge, dass man das Problem eventuell verschärft, wenn man sich zu sehr auf die Vergangenheit (bzw. auf die Ursachen) fixiert. Neufindung klingt da schon ganz anders…

Hier finden Sie die Antwort von Dr. Bernd Schmid.

Beschäftigt man sich regelmäßig mit der Frage, wie die eigene Vergangenheit dazu führen konnte, dass man heute so ist, wie man sich sieht, so findet man im Laufe der Zeit sicher ganz unterschiedliche Antworten darauf. Wirklichkeitskonstruktionen sowie die auf ihnen basierenden Einstellungen und Verhaltensmuster folgen eigentlich immer irgendeiner Logik, die in einem bestimmten Bezugsrahmen sinnvoll ist oder war. Ändert sich allerdings der Kontext, was im Laufe eines Lebens gelegentlich geschieht, werden sie manchmal dysfunktional. Dann lohnt es sich, die entsprechenden Gegebenheiten mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten bzw. die eigene Sichtweise zu erweitern, um zu einer spezifischeren bzw. angemesseneren Haltung zu finden. In diesem Zusammenhang bringt Günter G. Bamberger („Lösungsorientierte Beratung“) den Begriff der „Ambiguitätstoleranz“ ins Spiel.

Hier finden Sie die Antwort von Günter G. Bamberger.

Zurück zur PSI-Theorie: Eine Leserin des Artikels „Das verlorene Selbst“, die mit dem Modell von Prof. Dr. Julius Kuhl bestens vertraut ist, machte mich darauf aufmerksam, dass es beim Selbstwachstum darauf ankomme, „auch und gerade die negativen Gefühle an sich heranzulassen, um sie nachhaltig in das Selbst zu integrieren“. Das macht bei der zuvor beschriebenen Problematik m. E. allerdings nur dann Sinn, wenn zunächst auch positive Erfahrungen (also z. B. „dass man sich etwas gönnen bzw. gut zu sich sein darf“) entsprechend gespiegelt wurden, damit die eigenen Motive später überhaupt wahr- und angenommen werden können. Ansonsten gestaltet sich (zumindest meiner Erfahrung zufolge) auch die Arbeit mit Methoden, die der Aktivierung von Ressourcen oder der Formulierung von handlungswirksamen Zielen dienen (wie bspw. das von ihr erwähnte Züricher Ressourcen Modell®), eher schwierig. Den uneingeschränkten Optimismus, mit dem derlei Methoden vermarktet und praktiziert werden, so wirkungsvoll sie im Grunde genommen auch sein mögen, teile ich jedenfalls bei einer so speziellen Problematik nicht. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass sie grundsätzlich dazu beitragen können, die Lebenszufriedenheit eines Menschen (deutlich) zu erhöhen.

Hier finden Sie die Antwort von Cornelia Klioba.

Über die Autoren:

  • Dr. Bernd Schmid ist Leitfigur des isb-Wiesloch www.isb-w.eu, der Schmid-Stiftung http://schmid-stiftung.org/ und des International Network for Organization Development and Coaching www.inoc-network.org. Essays unter www.blog.bernd-schmid.com. Er ist u.a. Ehrenvorsitzender Präsidium DBVC, Ehrenmitglied der Systemischen Gesellschaft, Preisträger des EATA-Wissenschaftspreises 1986 und des Eric Berne Memorial Award 2007 der Internationalen TA-Gesellschaft, Life Achievement Award 2014 der deutschen Weiterbildungsbranche.
  • Günter G. Bamberger ist Diplom-Psychologe, Coach und Autor des Buches „Lösungsorientierte Beratung“, das m. E. zu den besten seiner Art zählt. Weitere Informationen über ihn und seine Arbeit finden Sie auf der Webseite www.coachwalk.de.
  • Cornelia Klioba ist als Begabungspsychologische Beraterin und Referentin im Bereich der Begabtenförderung tätig. Einzelfallbegleitung und Workshops für Eltern bietet sie ebenso an wie Fortbildungen und Vorträge in Kindergärten und Schulen. Im Einzel-Coaching setzt sie unter anderem die TOP-Diagnostik ein.

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Wenn das Leid zu groß für eine Lösung ist …

Im Dialog mit Günter G. Bamberger, Autor des Buches „Lösungsorientierte Beratung“:

Die Lösungsorientierung gehört seit vielen Jahren zu den Standards in Therapie, Beratung und Coaching und wird gern als eine Art Allheilmittel betrachtet. Das lösungsorientierte oder -fokussierte Vorgehen erscheint unmittelbar plausibel und besticht vor allem durch seine Einfachheit. Dass es so gut funktioniert und warum es das tut, lässt sich u. a. durch die neueren Erkenntnisse der Hirnforschung (vor allem mit dem Prinzip der Neuroplastizität) gut erklären.

Manfred Evertz

Doch wie ist es um die Anwendbarkeit lösungsorientierter Fragetechniken bestellt, wenn Menschen sich noch allzu sehr in einer sogenannten „Problemtrance“ befinden? Manche Klienten benötigen eine ganze Weile, bevor sie sich für eine lösungs- und ressourcenorientierte Vorgehensweise öffnen können. Der Grund dafür ist das starke Bedürfnis, in dem eigenen Leid wahrgenommen zu werden bzw. Mitgefühl zu erfahren. Natürlich sollte jeder dort „abgeholt“ werden, wo er sich gerade befindet. Geht man zu schnell in die Lösungsorientierung (z. B. indem man zum Beispiel die berühmte Wunderfrage stellt), kann das dazu führen, dass die Betroffenen sich nicht ernst genommen fühlen und sich enttäuscht abwenden.

In dem Buch „Lösungsorientierte Beratung“ geht Günter G. Bamberger unter anderem der Frage nach, was einen Klienten zum Klienten macht bzw. wann „Klienten“ keine Klienten (im Sinne lösungsorientierter Beratung) sind… Er stellt in diesem Zusammenhang drei „Typen“ vor, wobei er sich auf die Arbeiten von Steve de Shazer bezieht. Auf zwei davon werde ich hier kurz eingehen:

1. „Klagende“ sind demnach „Klienten“, deren Hauptanliegen es ist, andere Personen oder äußere Umstände für ihr Leid verantwortlich zu machen, also (an-)zu „(-)klagen“, und die keine Verantwortung übernehmen und sich dementsprechend auch nicht „verändern“ wollen bzw. keinen Grund dafür sehen. Für diese (zunächst) „(Nicht-)Klienten“ werden nun lösungsorientierte Fragen vorgeschlagen, mittels derer sie zu „richtigen“ Klienten werden, d.h. durch die sie für eine zielorientierte Zusammenarbeit geöffnet werden können. Hierbei geht es um eine Umfokussierung von der „Suche nach einem Schuldigen“ hin zu einer Wahrnehmung und Erweiterung der eigenen Handlungsmöglichkeiten, also um die Übernahme von mehr Selbstverantwortung. Die in dem Buch vorgeschlagene Vorgehensweise ist in der Regel zielführend, das zeigen zumindest meine Erfahrungen.

2. „Leidende“ werden als Menschen beschrieben, die bei der Beschreibung ihrer Probleme stets vage bleiben und oftmals von einem Thema zum anderen springen. Hierbei ist eine starke emotionale Verankerung der Probleme deutlich spürbar, ebenso wie eine bedrückende Einsamkeit der Betroffenen. Ihnen scheint es in erster Linie darum zu gehen, Anteilnahme und Mitleid (also Aufmerksamkeit und Zuwendung) zu bekommen, anstatt eine Lösung zu finden. Der Autor rät dazu, sich zunächst mitfühlend zu zeigen und dann eine Skala einzuführen, die das Ausmaß des empfundenen Leids beschreibt (von 1 bis 10). Die angeführte Skala ist zwar ein nützliches Instrument, um dem Berater oder Coach anzuzeigen, wie groß der Schmerz ist, und sie kann dabei helfen, den Grad einer erhofften Besserung zu benennen, sie löst aber das Problem zunächst einmal nicht. Das aus der menschlichen Grunderfahrung der „Verbundenheit“ heraus entstandene Urvertrauen und die damit verknüpfte Lebensakzeptanz können so sehr beeinträchtigt sein, dass solche Fragetechniken allein nicht ausreichen, um wirkungsvoll zu helfen. Die durch gewisse Erlebnisse herbeigeführten Persönlichkeitsveränderungen bzw. emotionalen Verletzungen können so gravierend sein, dass das Finden einer Lösungsvision für die Klienten unmöglich erscheint. Kommt die Lösungsorientierung hier also an ihre Grenzen?

Manfred Evertz

Sobald ein Mensch erkennt, welche Ressourcen und Potentiale in ihm vorhanden sind und wie er diese erfolgreich leben bzw. für sich nutzen kann, entsteht die Möglichkeit, sich für einen neuen Weg zu entscheiden, selbst wenn diese „Entscheidung“ etwas mehr Zeit beansprucht. Doch wann ist die „richtige“ Zeit dafür? Und welche Möglichkeiten hat ein Berater, diesen Weg mit dem Klienten gemeinsam so abzukürzen, dass dieser nicht vorher in seinem Leid „untergeht“? Gibt es hierfür lösungsorientierte Techniken oder sind andere Methoden in solchen Fällen vielleicht wirkungsvoller? Und wenn ja, welche sind das? „Nur“ klientenzentriert zu arbeiten, scheint in manchen Fällen nicht auszureichen… Wichtig scheint mir noch der Hinweis darauf, dass es Menschen gibt, die sich noch in dem besagten Stadium (des „Leidens“) bzw. im „stuck state“ befinden, obwohl sie bereits (erfolglos) eine Therapie gemacht haben. Sich darauf zu beschränken, eine solche zu empfehlen, ist also (leider) nicht immer zielführend.

Günter G. Bamberger:

„Lieber Herr Müller, jeder von uns hat ja eine ganz individuelle Entwicklung durchlaufen, ganz einzigartige Erfahrungen gemacht und damit ein ganz spezifisches Weltbild entwickelt. In der Begegnung mit Klienten – wiederum mit ihren ganz eigenen Geschichten – wird es wichtig sein, sich auf diese mit Sicherheit ganz anderen Welten einlassen zu können. Insofern bin ich dankbar, wenn ich durch kollegialen Erfahrungsaustausch die Möglichkeit erhalte, an anderen Erfahrungen teilnehmen zu können und sie mit meinen bisherigen Erfahrungen abzugleichen – sei es im Sinne von Akkommodation, Assimilation oder wie immer man solche Teilhabe durch Verbundenheit auch immer beschreiben mag. Ich erlebe in solchen offenen kollegialen Diskussionen ein Sich-umeinander-Kümmern. Danke!

Manfred Evertz

Beispielsweise bin ich jetzt noch nachdenklicher geworden, was die „Klassifizierung“ von Klienten betrifft – und vor allem, wie die „Leidenden“ beschrieben sind. Es täte mir sehr leid, wenn ein Klient im Gespräch mit mir das Gefühl hätte, dass er nur willkommen ist, wenn er optimistisch in die Zukunft schaut und voller Selbstwirksamkeit auch gleich die Ärmel hochkrempelt … In der großen Mehrzahl kommen Klienten mit einer großen Erfahrung an Leid – und wollen in diesem Leid gesehen und (!) in ihrer Auseinandersetzung damit gewürdigt werden. In solch einer ersten Begegnung sind nicht Lösungsvisionen angesagt, vielmehr geht es um Mit-Leid, um Mit-Gefühl, um Verbundenheit…

Jetzt höre ich die Frage: „Und wie geht es nach diesem Mit-Leiden und dieser „Compassion“ (Tania Singer macht sich für diesen Begriff sehr stark) – bevor man darin „untergeht“ – weiter?“ Welche Techniken und Methoden ermöglichen vielleicht doch eine „Abkürzung“? Ja, wenn es passend erscheint, mag eine Skalierungsfrage ein möglicher erster Schritt sein. Vielleicht auch einfach eine Berührung. Vielleicht … Ich denke, in solchen Situation ist ein sensibles Hinhören, eine tiefe Eingelassenheit auf den Klienten wichtig. Ich konnte bislang fast immer die Erfahrung machen, dass er auf seine Art auszudrücken versteht, was er braucht. Und wenn ich glaube, etwas in dieser Richtung verstanden zu haben, dann kann ich nachfragen, ob es vielleicht so ist, dass … usw. Ich versuche einfach nachzuspüren. Dabei lasse ich mich von einer Welt- bzw. Beratungs-Sicht leiten, die Luc Isebaert in der Zeitschrift „Psychotherapie im Dialog“ (2012, Heft 3) so beschrieben hat: „Jede Therapie ist Selbsttherapie. Ein Klient, der in die Therapie kommt, will unerwünschte Gewohnheiten ändern. Man kann nur sich selbst ändern – nur der Klient kann also die therapeutische Arbeit leisten. Dies ist seine Aufgabe. Aufgabe des Therapeuten ist es – zusammen mit dem Klienten – den Kontext zu schaffen, in dem es für diesen einfacher sein wird, die erwünschten Änderungen durchzuführen. Diese Änderungen betreffen den Umgang mit sich selbst und mit der Realität. Bestimmte Aspekte der Realität kann man ändern, andere nicht. In der Therapie hilft man den Klienten zu ändern, was er ändern will und kann, und zu akzeptieren, was er nicht ändern kann.“

Aber: Um die Mitarbeit am Kontext zu beginnen, brauche ich den Auftrag des Klienten, zum Beispiel indem er sich aus der inneren Betrachtung seines Problems zu lösen beginnt, den Kopf anhebt, Augenkontakt sucht … Vielleicht ist dann für den Berater sogar der Zeitpunkt gekommen, um von einer besonderen „Technik“ zu erzählen … Man hört, liest und sieht ja viele neue Ideen … Klopfen, EMDR usw. Ich selbst schätze ganz besonders die Kooperation mit den Ressourcen des Klienten …

Herzliche Grüße aus Tübingen!
Günter G. Bamberger“

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Literatur & Link zur Webseite von Günter G. Bamberger: