Lesenswerte Artikel – Teil 2

Im Folgenden finden Sie eine Zusammenstellung von Links zu Artikeln aus den vergangenen Monaten, die m. E. besonders interessant sind und von vielen Besuchern dieser Seite gelesen wurden. Vielleicht ist ja der ein oder andere Beitrag dabei, den Sie noch nicht kennen?

Klicken Sie ggf. einfach die blaue Überschrift an. Dahinter habe ich stets vermerkt, auf welche Webseite bzw. zu welchem Anbieter Sie dann weitergeleitet werden. Auch eine Kurzbeschreibung oder ein Zitat aus dem Artikel habe ich eingefügt, damit Sie wissen, worum es geht.

Sämtliche Links wurden am 04.03.2018 von mir überprüft. Für Änderungen auf den jeweiligen Webseiten übernehme ich keine Verantwortung.

Methodenhandbuch System- und lösungsorientierter Interventionen  zaep.org

Das Zentrum für angewandte Erlebnispädagogik (ZAEP) hat ein pdf-Dokument erstellt, in dem 15 Interventionen verschiedener Autoren vorgestellt werden: Systemische Fragen, Empowerment-Interview, Metaphern, Reframing, 360°Feedback, Reise in die Lösungszeit, Maikäfer, Auftrags-Karussell,  Tetralemma, Reflektierendes Team, Linien-Arbeit, Ressourcen-Kosmos, Skulptur, Spotting, Partyparty.

SWR2 Wissen: Das Gedächtnis des Körpers swr.de

„[Schon] Wilhelm Reich [ging davon aus], dass Menschen sich einen, wie er es nannte, Charakterpanzer zulegen, als Resultat der eigenen Lebensgeschichte, und dass dieser Panzer sich nicht nur psychisch, sondern auch physisch in muskulären Spannungen manifestiert.“

 
Kennen Sie Ihre inneren Antreiber? „Sie sind meist unbewusst, nicht sichtbar und werden in frühen, prägenden Interaktionsprozessen erworben.“ Jene fünf, die Dr. Taibi Kahler bereits 1974 beschrieb („Sei stark!“, „Beeil Dich!“, „Sei perfekt“, „Sei beliebt!“ und „Streng Dich an!“), ergänzte Prof. Dr. Gert Kaluza um zwei weitere („Sei vorsichtig!“ und „Ich kann nicht!“). Insbesondere in problematischen Situationen oder unter Stress neigen wir dazu, ihren Anweisungen – wie denen eines Regisseurs – zu folgen, wenn sie sich in unserer bisherigen Lebensgeschichte als hilfreich oder sinnvoll erwiesen haben. Das ist nicht immer ganz unproblematisch… In diesem pdf-Dokument (veröffentlicht auf der Webseite shsconsult.de) von Mathias Hofmann, Louisa Reisert und Dr. Gerlind Pracht finden Sie eine schöne Erläuterung sowie Anregungen zur praktischen Arbeit mit diesem Konzept.
 
Schuld ist wie ein Geist, der immer an unserer Seite ist. Haben wir sie uns einmal aufgeladen, verfolgt sie uns womöglich das ganze Leben lang. […] Wie konnte ich nur so sein? Warum habe ich mich nicht besser verhalten? Die Bewältigung unserer Vergangenheit ist einer der schwersten Steine, der auf unserem Weg liegt. Gelingt es uns aber nicht, Schuldgefühle abzulegen, werden nicht nur wir selbst stagnieren, es erschwert auch unsere Beziehungen zu anderen Menschen.“

 

Trennungsschmerz: „Niemand hat einen Anspruch, geliebt zu werden“ spiegel.de

Interview mit Paartherapeut Hans Jellouschek: „Es gibt keinen Ausgleich in der Liebe und keine Gerechtigkeit. Jemand, der dem anderen etwas nachträgt, fordert Gerechtigkeit, aber wenn die Liebe weg ist, ist sie weg. Niemand hat einen Anspruch darauf, geliebt zu werden, Liebe ist eine Gabe.“

Gute Vorsätze: Warum es so schwer fällt, sich zu ändern spiegel.de

„Eine jede Persönlichkeitsnuance hat ihre Stärken, und es ist die Mixtur aus unterschiedlichen Charakteren, die eine Gemeinschaft fit für das Überleben macht. Die Verschiedenheit der Individuen dürfte ein Schlüssel dafür sein, dass wir als Menschheit so erfolgreich sind.“

Persönlichkeitsstörung: Borderline bei Männern derneuemann.net

„Wenn ein Mensch seinen eigenen Schmerz nicht erleben darf, weil er dazu angehalten wurde, ihn als schwach abzutun, wird er ihn in anderen Lebewesen suchen müssen. Ein solcher Mensch wird andere erniedrigen, quälen oder verstümmeln, um des eigenen verdrängten Schmerzes habhaft zu werden. Zugleich wird er dieses Tun leugnen, um seine eigene seelische Verstümmelung zu verbergen.“ Arno Gruen

Interview mit Hans-Joachim Maaz: „Wir Deutsche sind Größenwahnsinnige“ tagesspiegel.de

„Wenn die Fehlentwicklung des Einzelnen zu einem Massenphänomen wird, dann erscheint „falsches Leben“ als Norm. Heute ist die narzisstische Störung nahezu zur Bedingung geworden, um erfolgreich zu sein.“

Universität Zürich: Persönlichkeitstests charakterstaerken.org

Wer bzw. wie bin ich? Auf der Seite der Universität Zürich finden Sie zahlreiche Tests zur Selbsteinschätzung der eigenen Persönlichkeit (Positive Psychologie). „Wenn Sie sich auf der Seite anmelden, können Sie dort verschiedene Tests kostenlos ausfüllen. Sie bekommen direkt im Anschluss daran eine fundierte Rückmeldung.„Wenn Sie diese Fragebögen ausfüllen, unterstützen Sie unsere Forschungsbemühungen und können so wertvolle Informationen über sich selber gewinnen. Das Ausfüllen der Fragebögen ist kostenlos und die Daten werden in keiner Weise an Fremde weitergegeben oder für kommerzielle Zwecke genutzt.“

28 einfache Achtsamkeitsübungen: Achtsam werden/sein  zeitblueten.com

Durch systematisches Üben kann es uns immer besser gelingen, auch in schwierigen Situationen (bspw. unter Stress) so zu reagieren, wie wir es wollen. Auf dieser Seite finden Sie 28 Achtsamkeitsübungen, von denen mir die meisten sehr gut gefallen!

Hirnforschung: Das Rätsel der kranken Psychetagesspiegel.de

„Im Gehirn lassen sich bislang die Ursachen von psychischen Erkrankungen nicht eindeutig dingfest machen. Dennoch hat sich eine einfache Erklärung für diese komplexen Leiden durchgesetzt. Sie besagt, dass etwa ADHS, Depressionen oder Angststörungen auf einem chemischen Ungleichgewicht basieren. Medikamente wie Antidepressiva oder Ritalin könnten dieses Ungleichgewicht wieder beheben. […] Doch mittlerweile hegen Forscher Zweifel an der Annahme […].“

Wie und warum wirkt Yoga? geo.de

Ist Yoga eine nachweislich wirksame Heilmethode? „Von [der] Charité bis [zur] Harvard University – viele hochrangige Institute untersuchen die Wirkung von Yoga. Das sind die wichtigsten Ergebnisse [dieser] Studien.“

Was passiert bei Zeitdruck im Gehirn? spektrum.de

„Fazit: Zeitdruck stresst uns und versetzt den Körper in einen Ausnahmezustand. Den Großteil der kognitiven Ressourcen verwenden wir darauf, uns auf die Ursache zu konzentrieren und diese abzuspeichern.“

Die Macht der Glaubenssätze wdr1.de

Glaubenssätze, mit denen wir uns vielleicht schon in unserer Kindheit identifiziert haben, können uns Halt und Orientierung bieten, sie können aber auch schwerwiegende Konsequenzen haben. An einem konkreten Beispiel („Du bist schwierig!“) wurde mir das bereits vor vielen Jahren sehr deutlich vor Augen geführt: Welchen Einfluss hatte dieses „Etikett“, das ich schließlich verinnerlichte, auf meinen Umgang mit mir selbst? Welche Erfahrungen habe ich aufgrund dieser „irrationalen Überzeugung“ machen müssen?

Arzt-Patienten-Kommunikation: Schaden durch falsche Kommunikation br.de

„Die Kommunikation zwischen Arzt und Patient hat einen großen Einfluss auf die Gesundheit und kann die Heilung von Krankheiten beschleunigen. Dies haben neue Studien gezeigt. Falsche Kommunikation hingegen kann gefährlich werden.“

Psychische Gesundheit: Wie die Angst in den Bauch kommt → derstandard.at

„[…] der Darm und die oberste Denkzentrale kommunizieren über verschiedene Wege miteinander. Unter anderem über die […] entzündungsfördernden Zytokine, indem der Darm die Vorläuferprodukte von Serotonin, einem die Stimmung beeinflussenden Botenstoff im Gehirn, bereitstellt und beeinflusst.“

Selbstcoaching: Wie Sie es schaffen, die Weichen in Ihrem Leben neu zu stellenimpulse.de

„Jeder gesunde Mensch trägt die Lösung seiner Probleme in sich. Er kann also, wenn er vor einer Herausforderung steht, eigenständig – oder mit selbstorganisierter Unterstützung – einen adäquaten Lösungsweg finden.“

Sieben Stufen zur Freiheit … und zwei Arten sie zu verlieren youtube.com

„Was es für eine Person bedeutet, ganz sie selbst zu sein.“ Manchmal schaue ich bei YouTube nach interessanten Vorträgen. Heute habe ich „Sieben Stufen zur Freiheit … und zwei Arten sie zu verlieren“ von Prof. Dr. Julius Kuhl entdeckt. Spannend daran ist, dass er hier über einen Begriff („Freiheit“) spricht, über den ich bereits in einer Diskussion („Das verlorene Selbst“) gestolpert bin, die ich im vergangenen Jahr mit ihm führen durfte.

Subtypen der Depression psylex.de

„Die Forscher argumentieren, dass das Auftreten von Symptomen (oder Symptommustern) vom Subtyp der depressiven Episode abhängt. Die besondere Manifestation depressiver Symptome kann mehr mit dem zu tun haben, was die Depression ausgelöst hat (d.h. die näheren Mechanismen), als mit der Persönlichkeit des Patienten.“

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