Ein Friedensangebot an das innere Kind

Erinnern Sie sich daran, wie Sie die Welt um sich herum als Kind wahrgenommen oder wie Sie sich gefühlt haben? Wissen Sie noch, welche Sehnsüchte und Wünsche Sie hatten, als Sie klein waren?

Rainer - 4 JahreDie Arbeit mit dem „inneren Kind“ ist seit langer Zeit ein fester Bestandteil vieler psychotherapeutischer Verfahren. Das hat einen guten Grund: Wir Menschen entwickeln die Grundzüge unserer Persönlichkeit und die dazugehörigen Reaktionsmuster in Wechselwirkung mit jenen Erfahrungen, die wir mit unseren ersten Bezugspersonen machen. Einige davon sind schmerzvoll und führen dazu, dass wir uns davor schützen wollen, ähnliches Leid erneut erleben zu müssen. Als Kind haben wir dafür allerdings nur wenige Möglichkeiten, zudem können wir viele Dinge einfach noch nicht so richtig verstehen. Und obwohl sich beides im Laufe der Zeit ändert, scheint es manchmal so, als gingen wir noch im Erwachsenenalter intuitiv davon aus, die Welt um uns herum sei so geblieben, wie wir sie einst kennengelernt haben.

Wurden unsere kindlichen Bedürfnisse in der Vergangenheit nicht hinreichend wahrgenommen bzw. hat es uns in manchen Situationen an Verständnis, Trost oder Zuwendung gemangelt, kann das tiefe Narben hinterlassen. Die gute Nachricht ist, dass man das Vermisste wenigstens ansatzweise nachreichen bzw. gezielt etwas dafür tun kann, um die verletzte Kinderseele zu trösten. Im Rahmen der Aufarbeitung meiner eigenen Vergangenheit habe ich seinerzeit mal einen Brief an jenen kleinen Jungen geschrieben, der ich einst war. Mir hat das damals jedenfalls sehr geholfen.

Friedensangebot an das innere Kind

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